|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 1,54 € |
1,48 € |
+0,061 € |
+4,12 % |
22.04/10:00 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007314007 |
731400 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Heidelberger Druck Branchenlage sehr belastet 05.12.2011
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen, die Aktie von Heidelberger Druck (ISIN DE0007314007 / WKN 731400) vorerst nur zu beobachten.
Die Pleite von manroland könnte für die angeschlagene Druckmaschinenbranche eine große Entlastung bringen. Die drei größten Player in der Branche (manroland, Heidelberger Druck und König & Bauer (ISIN DE0007193500 / WKN 719350)) hätten die Jahresprognose schon zusammenstreichen müssen. Ein Zusammenschluss von manroland mit Heidelberger Druck sei schon im Verhandlungsstadium gewesen, sei jedoch offenbar kurz vor Abschluss gescheitert.
Heidelberger Druck stehe unkomfortabel da: Das erste Halbjahr (in diesem Fall per 30.09.) habe dem Unternehmen einen knapp gehaltenen Umsatz von 1,18 Mrd. Euro gebracht, Auftragseingang und Auftragsbestand seien leicht rückläufig gewesen. Aber es sei rot geschrieben worden mit 66 Mio. Euro nach Steuern. In jedem der letzten drei Geschäftsjahre sei nach Steuern ein Verlust im dreistelligen Millionenbereich eingebracht worden, der Cashflow sei ebenfalls regelmäßig im Minusbereich gewesen. Per 30.09.2011 habe man einen Cash-Bestand von 162,9 Mio. Euro, die bilanzielle Eigenkapitalquote habe 28,7% betragen. Sollten Branchenkapazitäten aus dem Markt gehen, könnte das die Chancen für Heidelberger Druck markant verbessern. Das völlig heruntergeprügelte Wertpapier wäre ein trockener Heuhaufen für Funken neuer Hoffnung.
Für ein echtes Investment sei die Branchenlage indes immer noch zu belastet.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" raten, die Heidelberger Druck-Aktie vorerst nur zu beobachten. (Ausgabe 48 vom 03.12.2011) (05.12.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|